Handydaten löschen: So verkaufst du dein Smartphone sicher
02.06.2026
13 Minuten
Zuletzt aktualisiert am 02.06.2026
Endlich ein neues Handy – doch was tust du mit dem alten? Um etwas Profit aus dem Altgerät zu schlagen, kannst du es verkaufen. Wir zeigen dir, wie die Datensicherung und -löschung funktioniert und worauf du beim Verkauf und Abwicklungsprozess achten solltest.
Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Verkauf solltest du alle wichtigen Daten sichern und auf dein neues Gerät oder in die Cloud übertragen. So bleiben Fotos, Kontakte und Chats erhalten.
- Entferne SIM-Karte, Speicherkarte und verknüpfte Konten, bevor du das Smartphone zurücksetzt.
- Setze das Handy auf Werkseinstellungen zurück, damit persönliche Daten sicher gelöscht werden und der neue Besitzer keinen Zugriff erhält.
- Ein gereinigtes Smartphone mit Zubehör und ehrlicher Beschreibung erzielt oft einen besseren Verkaufspreis.
- Nutze seriöse Verkaufsplattformen und achte auf eine sichere Kaufabwicklung, um Betrug zu vermeiden.
Smartphone für den Verkauf vorbereiten – so gehst du vor
Wenn du dein gebrauchtes Smartphone verkaufen möchtest, gibt es einiges zu tun: von der Vorbereitung des Geräts über die Ausformulierung der Anzeige bis hin zur sicheren Kaufabwicklung. Welche Schritte du beachten solltest und wie du beim Verkauf idealerweise vorgehst, erklären wir dir hier.
1) Gespeicherte Handydaten per Backup sichern
Urlaubsfotos, Videos des letzten Festivals und wichtige Nachrichten in Gruppen – während der Nutzungsdauer eines Smartphones sammeln sich allerlei Daten und Dateien an, die du bestimmt nicht einfach löschen oder an den Folgebesitzer weitergeben möchtest. Führe deshalb als ersten Schritt eine Datensicherung durch.
Hat dein Handy einen Steckplatz für eine externe Speicherkarte, überträgst du am besten alle wichtigen Fotos und Videos auf die Speicherkarte. Diese kannst du dann einfach in dein neues Handy stecken – schon bleiben dir deine Erinnerungen erhalten. Alternativ kannst du die Dateien auf dem PC oder Laptop zwischenspeichern.
Nachrichten und Chats kannst du meist mit wenigen Schritten per Backup sichern – entweder per Google Drive, iCloud oder auf deiner Speicherkarte. Einige Apps machen dies automatisch, bei anderen musst du die regelmäßige Backup-Erstellung erst aktivieren. Auf dem neuen Smartphone lädst du die gespeicherten Backups dann herunter.
Tipp: Überprüfe, an welchem Ort dein Handy die Nummern deiner Kontakte abgespeichert hat und entscheide, ob du die Kontakte gegebenenfalls verschieben musst. Das Verschieben ist sinnvoll, wenn das Handy die Nummern im internen Speicher hinterlegt hat – diese gehen ansonsten beim Zurücksetzen auf die Werkseinstellungen verloren. In der Regel kannst du den Speicherort im Telefonbuch einsehen und dort die Kontakte auf deine SIM- oder Speicherkarte oder in deine Cloud verschieben. So bleiben dir die Nummern auch beim Smartphone-Wechsel erhalten.
2) Daten aufs neue Handy oder in die Cloud übertragen
Hast du dein neues Smartphone bereits parat, bevor du dein altes verkaufst, kannst du die Daten direkt auf dein neues Handy oder in deine Cloud übertragen. Haben beide Smartphones einen SD-Karten-Slot, steckst du die alte Speicherkarte einfach ins neue Handy: Fertig ist der Datenumzug.
Alternativ speicherst du die Daten deines alten Smartphones in Google Drive, in der iCloud oder in deinem bevorzugten Cloud-Dienst ab und lädst das Backup dieser auf dem neuen Gerät herunter. Apple iPhones und die meisten Android-Geräte führen die Backups automatisch durch. In einzelnen Fällen kann es sein, dass du die Backup-Erstellung in den Einstellungen aktivieren musst.
Innerhalb eines Betriebssystems – also von Android zu Android oder von iOS zu iOS – ist es meist simpel, Daten zu übertragen, da die gleichen Clouddienste genutzt werden. Bei iOS wirst du zu Beginn gefragt, ob du ein Backup laden oder vom alten iPhone übertragen möchtest. Lege dein neues Smartphone einfach neben das alte, wähle „Von iPhone übertragen“ und schon werden die gespeicherten Daten aufs neue Handy überspielt. Bei Android gibt es verschiedene Methoden zur Datenmigration. Apps, Kontakte und Kalenderdaten lassen sich mithilfe der Synchronisation des Google-Kontos übertragen, ebenso wie in Google Drive gespeicherte Bilder und Videos. Alternativ gibt es von den verschiedenen Smartphone-Herstellern spezielle Apps für den Datenumzug, die du installieren kannst.
Wie du den Umzug von Apple zu Android oder andersherum schaffst, zeigt dir unser Guide zum Betriebssystemwechsel.
3) SIM-Karten und Speicherkarten entfernen
Wichtig vor dem Verkauf ist, dass du weder deine SIM- noch Speicherkarte im Gerät vergisst. Sonst war der ganze Aufwand für den Datenumzug und die Löschung des Speichers womöglich umsonst und der Käufer kann auf deine Daten zugreifen. Überprüfe vor der Geräteübergabe noch einmal, ob du wirklich beide Karten aus dem Gerät entfernt hast.
Nutzt du statt einer physischen SIM eine sogenannte eSIM, musst du das SIM-Profil vor dem Verkauf löschen. Wie du dabei vorgehst, kann sich von Gerät zu Gerät unterscheiden. Üblicherweise findest du die Einstellungsmöglichkeiten in den erweiterten Einstellungen deines Mobilfunknetzes.
4) Smartphone zurücksetzen und Daten löschen
Sind alle Dateien gespeichert oder übertragen, löschst du alle Daten und Konten und setzt das Smartphone auf den Werkszustand zurück. Beim Reset auf die Werkseinstellungen nimmt das Handy wieder die Einstellungen des erstmaligen Auslieferungszustandes an.
Wie genau du dein Smartphone zurücksetzen und die Daten löschen kannst, erfährst du an späterer Stelle dieses Artikels noch einmal ausführlich – sowohl für iOS als auch für Android.
5) Smartphone auf Vordermann bringen – Tipps zur Reinigung
Um dein altes Handy zum höchstmöglichen Preis verkaufen zu können, sollest du es in seinem bestmöglichen Zustand präsentieren. Dafür lohnt sich ein wenig Aufwand. Wir empfehlen dir, dein Smartphone einmal gründlich zu reinigen. Auch Kabel und Zubehör verdienen ein wenig Aufmerksamkeit und eine Reinigung, damit sie ordentlich dazu gelegt werden können.
Reinige dein Handy am besten mit einem weichen, leicht angefeuchteten Mikrofasertuch. Lassen sich einige Schmutzrückstände so nicht entfernen, nimmst du etwas Seifenwasser zur Hilfe. Verzichte jedoch auf scharfe Reiniger, Essig oder Brillenputztücher. Die enthaltenen Stoffe können das verbaute Display beschädigen.
Logischerweise trägt ein gepflegtes Äußeres des Smartphones zu einem höheren Verkaufspreis bei. Durch die regelmäßige Nutzung von Hüllen und Schutzfolien schützt du dein Gerät vor Kratzern und somit vor zusätzlichem Wertverlust.
6) Zubehör beilegen und ansprechende Fotos knipsen
Falls du noch die Originalverpackung haben solltest, verpacke dein altes Smartphone für den Verkauf darin. Das macht einen guten Eindruck beim Käufer und das Handy ist beim Transport optimal geschützt. Lege auch das dazugehörige Ladekabel und weiteres Zubehör dazu, falls diese noch vorhanden, optisch in gutem Zustand und funktionstüchtig sind. Nur die Originalkopfhörer solltest du aus Hygienegründen nicht beilegen – das gilt besonders für In-Ear-Modelle.
Für potenzielle Käufer ist ein ansprechendes Äußeres wichtig. Und je besser dein altes Gerät aussieht, desto mehr Interessenten finden sich dafür. Auf Plattformen können Interessenten nur anhand der Fotos und deiner Beschreibung entscheiden, ob sie dein Angebot kaufen wollen oder nicht. Daher lohnt es sich, ästhetische Bilder des gut aufbereiteten alten Smartphones zu machen und der Beschreibung hinzuzufügen. Bleibe dabei aber ehrlich. Es kann immer passieren, dass ein Handy über die Jahre kleine Macken und Kratzer bekommt. Versuche diese Gebrauchsspuren so gut wie möglich auf den Fotos abzubilden und in der Beschreibung zu erwähnen.
7) Preisvorstellung und Handybeschreibung formulieren
Vor dem Verkauf solltest du etwas Mühe in die detaillierte Artikelbeschreibung deines Smartphones stecken. Sei dabei stets ehrlich, um den bestmöglichen Preis zu erzielen. Teste am besten vorher noch einmal alle Funktionen des Smartphones, um mögliche Fehler benennen zu können.
Folgende Eckpunkte solltest du in der Handybeschreibung nicht vergessen:
- Modellnummer/-bezeichnung
- Hersteller (Samsung, Huawei, Apple, Xiaomi etc.)
- Kaufdatum
- Betriebssystem inkl. installierter Systemversion
- Technische Daten (Kameraqualität, Speicherplatz, Arbeitsspeicher etc.)
- Vorhandenes Zubehör, das mitverkauft wird
- Mögliche Mängel (Kratzer, Akkukapazität, fehlerhafte Funktionen usw.)
Setze dir vor dem Verkauf eine preisliche Schmerzgrenze und einen Wunschpreis. Bedenke bei der Preisformulierung aber, dass gerade auf Anzeigenportalen meist noch etwas gehandelt wird. Du kannst den Preis also ruhig etwas höher als deinen eigentlichen Wunschpreis ansetzen – versuche aber, realistisch bei der Preisformulierung zu bleiben. Folgende Eckdaten helfen dir bei der Bestimmung eines realistischen Wunschpreises:
- Gesamtzustand des Geräts (Mängel, Funktionstüchtigkeit)
- Neupreis
- Nutzungsdauer und Alter des Geräts
- Vergleich mit den Preisen anderer Inserate auf Verkaufsplattformen
- Falls vorhanden: Neupreis des beigelegten Zubehörs (Hüllen, Docking-Stations, Adapter etc.)
8) Das solltest du bei Kaufabwicklung und Versand beachten
Für den sicheren Verkauf deines alten Smartphones über Auktionsplattformen ist es wichtig, dass du den Verkauf nur über seriöse Plattformen wie den congstar Handyankauf abwickelst. Denn so bist du – je nach Plattform – durch den Betreiber der Seite geschützt und bekommst im Notfall Unterstützung gegen Trickbetrüger – oder kommst, wie beim congstar Handyankauf, erst gar nicht mit Privatpersonen in Kontakt. Verkaufst du dein altes Handy über ein Kleinanzeigen-Portal, dann lass dich nicht dazu verleiten, es einfach an Fremde zu versenden, die dich per Nachricht kontaktieren. Unseriöse Angebote erkennst du meist daran, dass derjenige das Handy – meist unter einem Vorwand – ganz schnell benötigt, dass du es ins Ausland versenden sollst oder dass der Versand vor Zahlungseingang erfolgen soll. Verkaufst du dagegen offiziell über die Auktion oder per Sofortkauf und wickelst die Zahlung per PayPal ab, genießen sowohl du als auch der Käufer einen Schutz, der euch im Betrugsfall unterstützt.
Alternativ kannst du dein Telefon auch ganz klassisch per persönlicher Übergabe von Geld und Ware verkaufen. Am besten funktioniert diese Weitergabe über Kleinanzeigen-Portale. Zwar kommt es auch auf diesem Weg hin und wieder zu Betrugsfällen, die Chance ist jedoch geringer. Wenn du dich dabei sicherer fühlst, führe die Übergabe an belebten, gut einsehbaren Orten durch und lasse dich von einem Freund begleiten. Beachte zudem, dass bei Kleinanzeigen-Portalen in der Regel weder Käufer- noch Verkäuferschutz besteht.
Die richtige Plattform für den Handyverkauf
Kaum ist dein Handy bereit für den neuen Besitzer, stellt sich die nächste wichtige Frage: Auf welcher Plattform kannst du das Gerät am besten verkaufen? Als Hilfe stellen wir dir eine Auswahl der besten Verkaufsplattformen für dein Handy vor – vom Privatverkauf bis hin zum professionellen Altgerät-Ankauf.
- congstar Handyankauf: Beim congstar Handyankauf kannst du dein Altgerät unkompliziert und sicher verkaufen – zu fairen Bedingungen für dich und die Umwelt. Lass dazu einfach den Marktwert deines alten Handys bestimmen und sichere dir einen fairen Ankaufpreis. Schickst du dein Handy ein, übernehmen wir die Löschung deiner Daten – zertifiziert und sicher. Die Auszahlung deines Ankaufspreises, ggf. mit Aktionsvorteil, erfolgt innerhalb von zwei Werktagen, nachdem dein Gerät bei uns eingegangen ist und der Ankaufspreis bestätigt wurde. Unser Partner Assurant verkauft dein Altgerät im nächsten Schritt weiter oder kümmert sich um die fachgerechte Entsorgung. Hast du schon ein neues Handy im Blick? Dann zahlt sich der congstar Handyankauf doppelt für dich aus, denn auf ausgewählte neue Modelle erhältst du einen Ankaufbonus – zusätzlich zum Ankaufpreis deines alten Handys. Hier geht’s direkt zum congstar Handyankauf.
- Kleinanzeigen: Der Klassiker unter den Verkaufsmethoden alter Smartphones ist ein Inserat bei Kleinanzeigen – ehemals eBay Kleinanzeigen. Die Funktion „Sicher Bezahlen“ bietet dir einen Verkäuferschutz. Ähnliche Kleinanzeigen-Plattformen sind Quoka oder Hood.
- Im Bekanntenkreis: Auch das soziale Umfeld eignet sich dafür, einen Nachbesitzer für dein Handy zu finden. Frag mal bei Freunden, Kollegen oder Familienmitgliedern nach, ob jemand Interesse an deinem alten Handy hat. Auch Social Media oder dein WhatsApp-Status können hier eine große Hilfe sein.
Handydaten löschen und Werkseinstellungen: so geht‘s
Das Wichtigste am Handyverkauf ist, dass du all deine Daten sorgfältig vom Altgerät entfernst. Nur so kannst du dein Handy sicher verkaufen, ohne dass der Käufer deine Daten wiederherstellen und Bilder, Nachrichten und Co. einsehen kann. Wie die Datenlöschung bei Android und Apple funktioniert, erfährst du hier.
Android: Handydaten löschen
Bei Android-Handys solltest du nicht nur penibel deine Daten vor dem Weiterverkauf löschen bzw. sichern, sondern auch dein Google-Konto vom Gerät entfernen.
Google-Konto löschen:
Seit Version 5.1 besitzen Android Smartphones eine sogenannte „Reaktivierungssperre“. Wenn diese Reaktivierungssperre nach dem Verkauf bestehen bleibt, kann sich der neue Besitzer nicht mit seinem Google-Konto anmelden und somit das das Smartphone auch nicht nutzen. Dieser Problematik entgehst du, indem du dein Google-Konto auf deinem alten Handy entfernst. Dabei gehst du folgendermaßen vor:
- Navigiere in deine „Einstellungen“.
- Wähle den Menüpunkt „Konto“ oder „Konten“ aus.
- Tippe in den Kontoeinstellungen auf „Google“.
- Wähle die E-Mail-Adresse deines Google Kontos aus und gehe auf „Konto entfernen“ und bestätige das Löschen.
Bedenke, dass sich die einzelnen Bezeichnungen der Einstellungsoptionen je nach Gerätehersteller, -modell und Android-Version leicht unterscheiden können.
Tipp: Sollte eine Fehlermeldung auftauchen, liegt dies an deinen Sicherungseinstellungen. Schließlich reduzierst du ja streng genommen deine Gerätesicherheit, wenn du dein Konto löschst. Aber keine Panik: Du kannst diesen Konflikt lösen, indem du erneut auf „Einstellungen“ gehst, dann auf „Sichern und zurücksetzen“ tippst und „Meine Daten“ deaktivierst. Anschließend führst du die oben beschriebenen Schritte zur Entfernung des Kontos erneut durch.
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen:
Nachdem du deine Daten gesichert und anderweitig abgespeichert hast, geht es für dich ans endgültige Löschen deiner Daten. Am einfachsten gelingt dir das, indem du das Smartphone in den Werkszustand zurückversetzt. Je nach Gerätemodell kann es leichte Unterschiede im Ablauf des Zurücksetzens geben. In der Regel findest du die Einstellung hierfür unter dem Punkt „Sichern & zurücksetzen“ (5). Dort tippst du „auf Werkszustand zurück“ an (6). In einigen Fällen ist die Einstellung jedoch woanders zu finden – suche in diesem Fall einfach nach „Werkseinstellung“ oder „Zurücksetzen“ in der Suchleiste der Systemeinstellungen. Dir sollte anschließend die richtige Schaltfläche angezeigt werden und du kannst deine bisherigen Daten überschreiben.
Da diese Auswahl unwiderruflich deine gesamten Daten löscht, wirst du zunächst aufgefordert, deine PIN oder dein Entsperrungsmuster einzugeben, damit der Löschvorgang eingeleitet wird. Nachdem du bestätigt hast, dass du wirklich der Besitzer des Handys bist und alles löschen möchtest, sind deine Daten in kürzester Zeit entfernt und das Handy wird auf den Werkszustand zurückgesetzt. Das Smartphone ist also bereit für den Verkauf.
Apple iPhone zurücksetzen und bereinigen
Bei iOS gilt es zu beachten, die Fotos, Videos und anderen Dateien auf deinem Apple Gerät nicht einzeln zu löschen, da sonst die Datei auch in deiner iCloud ebenfalls gelöscht wird. Daher musst du dein altes iPhone unbedingt vor dem Löschen deiner privaten Dateien von der iCloud abmelden. Hierfür gehst du in den „Einstellungen“ auf den Menüpunkt „iCloud“ und tippst auf „Abmelden“. In Versionen älter als iOS 7.0 heißt es hier anstatt abmelden „iPhone löschen“. Gegebenenfalls musst du – beispielsweise beim iPhone 12 – vorher noch die „Wo ist?“-Synchronisation deaktivieren. Dafür navigierst du zu deiner Apple-ID, anschließend auf „Wo ist?“ und deaktivierst die Einstellung „Mein iPhone suchen“. Zum Ausschalten benötigst du dein Apple-ID-Passwort. Anschließend meldest du dich wie zuvor beschrieben von der iCloud ab.
Anschließend kannst du beginnen, das iPhone auf seinen Werkszustand zurückzusetzen.
- Navigiere in die „Einstellungen“ deines iPhones und tippe auf „Allgemein“.
- Wähle „Zurücksetzen“ aus.
- Gehe nun noch auf „Alle Inhalte & Einstellungen löschen“.
- Schon ist das Apple iPhone zurückgesetzt und bereit für sein zweites Leben bei einem neuen Besitzer. Noch Fragen? Auf der offiziellen Website von Apple gibt es eine noch detailliertere Anleitung.
Methoden für ältere Geräten: Daten verschlüsseln oder überschreiben
Bei Android-Smartphones, die mit einer älteren Version als Android 6.0 ausgeliefert wurden, sollten zusätzliche Schritte in Sachen Datensicherung bedacht werden: die Verschlüsselung und das Überschreiben der Daten. Bei neueren Geräten ist dies nicht notwendig, da die Dateien ab Werk verschlüsselt und somit sicherer sind.
Um die Datenbereinigung auf deinem alten Smartphone noch sicherer zu gestalten, führst du zunächst eine Verschlüsselung durch. Dabei werden lediglich interne Daten verschlüsselt. Plane für die Verschlüsselung ein bisschen Zeit ein – je nach Datenmenge kann es schonmal mehr als eine Stunde dauern, bis alles gesichert ist. In der Regel findest du den Prozess der Verschlüsselung in deinen Smartphone-Einstellungen unter „Sicherheit“ oder „Speicher“. Tippe dort auf „Telefon verschlüsseln“ oder „Verschlüsselung von Telefonspeicher“. Für diese Datensicherung gibst du ein Passwort ein, mithilfe dessen du die Dateien ver- und entschlüsseln kannst.
Ältere Geräte kannst du nach dem Zurücksetzen noch einmal überschrieben – also mit neuen, belanglosen Daten gefüllt, welche die alten überdecken. Das Überschreiben funktioniert beispielsweise, indem du dein Smartphone ein Video aufnehmen lässt, wenn das Handy mit der Kamera auf einer Tischplatte platziert ist. Ist der Speicher voll und alle Dateien überschrieben, setzt du das Handy auf den Auslieferungszustand zurück. Auf diese Weise können keine wichtigen Daten von dir wiederhergestellt werden.
Dein Handy ist unbrauchbar? So entsorgst du es richtig
Nicht jedes Smartphone eignet sich für den Weiterverkauf. Musst du dir gezwungenermaßen ein neues Handy zulegen, weil das vorherige den Geist aufgegeben hat oder einige Funktionen nicht mehr laufen, ist es unsinnig, das kaputte Gerät zu verkaufen – außer du verkaufst es an Tüftler, die dem Handy neues Leben einhauchen oder funktionierende Komponenten zu Reparaturzwecken gebrauchen können.
Eines steht fest: ein altes Smartphone gehört nicht in den Hausmüll. Die verarbeiteten Edelmetalle können an anderer Stelle besser recycelt und weitergenutzt werden. Zudem befinden sich in den alten Geräten Schadstoffe, wie beispielsweise im Akku. Und Schadstoffe sollten bekannterweise niemals im Hausmüll landen.
Um dein kaputtes Handy zu entsorgen, hast du diverse Möglichkeiten. Du kannst es beispielsweise im Elektrofachmarkt oder in einigen Smartphone-Shops abgeben, die das Handy dann recyceln. Häufig werden die Geräte noch einmal auf ihre Funktionalität überprüft und in einigen Fällen repariert. Unbrauchbare Smartphones landen dann beim „Elektroschrott“.
Du kannst dein Handy aber auch direkt beim nächstgelegenen Recyclinghof abgeben, wo die Handy-Rohstoffe fachgerecht entsorgt und recycelt werden. Wer weiß, vielleicht steckt ja ein Stück von deinem alten Handy in deinem neuen digitalen Begleiter. Weitere Tipps rund um das Recycling deines Handys findest du hier.