Internet im Home Office

15.07.2026

7 Minuten

Zuletzt aktualisiert am 15.07.2026

Laptop im Homeoffice

Arbeiten im Home Office hat sich in kürzester Zeit zum neuen Standard entwickelt, entsprechend ist eine stabile und schnelle Internetverbindung in den eigenen vier Wänden immer wichtiger. Wir zeigen, wie du dein Internet optimal für Home Office vorbereitest. 

Das Wichtigste in Kürze

  • Dein Arbeitgeber muss Internet- und Telefonkosten im Home Office grundsätzlich nicht übernehmen, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung besteht
  • Zuschüsse zu den Internetkosten sind möglich, erfolgen in solchen Fällen aber freiwillig
  • Regelmäßig anfallende beruflich veranlasste Internet- und Telefonkosten können steuerlich geltend gemacht werden
  • Als Werbungskosten können monatlich 20 % der entsprechenden Kosten angesetzt werden, maximal jedoch 20 Euro pro Monat
  • Für den Nachweis der beruflichen Nutzung reicht in vielen Fällen eine schriftliche Bescheinigung des Arbeitgebers aus

Verabschiede dich von Rucklern, Störungen und einer langsamen Internetverbindung

Denn laut unserer aktuellen congstar Umfrage wollen über die Hälfte der Befragten regelmäßig und über 90 % gelegentlich von Zuhause aus arbeiten. Gerade wenn zum selben Zeitpunkt mehrere Personen in einem Haushalt Home Office machen oder sich Vorlesungen für die Uni anschauen geht das ganz schön auf die Internet-Verbindungsqualität. Das A und O für produktives Home Office ist also eine stabile Internetverbindung, die dich störungsfrei durch den Arbeitstag bringt.

Info: Rund 97% sehen sich ganz oder tageweise im Homeoffice

Internetverbindung im Home Office

Je nach Art der Arbeit beziehungsweise der benötigten Anwendungen sind auch die Anforderungen an private Internetverbindung und Bandbreite unterschiedlich. Für sehr gute und stabile Internetverbindungen reichen meist schon 50 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit aus.

Das Versenden von E-Mails, die Bearbeitung von Online-Dokumenten und -Dateien, kleinere Datenuploads und -downloads und gelegentliche Videokonferenzen sind damit kein Problem. Hierfür eignen sich beispielsweise die congstar Homespot Tarife.  

Sind viele Personen gleichzeitig im Internet unterwegs, kann es schon mal vorkommen, dass das Internet ruckelt. Abhilfe schafft ein congstar Datentarif, den du einfach in einen zusätzlichen LTE Mini Router oder in deinen Laptop steckst – schon kannst du wieder ruckelfrei surfen.

Eine Alternativlösung ist es, einen Blick in deinen Internetvertrag zu werfen. Ist dieser schon etwas älter, ist es nicht unwahrscheinlich, dass du inzwischen für das gleiche Geld einen Anschluss mit mehr Mbit/s bekommen würdest. Meist gibt es passend auch noch einen schnelleren Router zum neuen Vertrag dazu. Informiere dich über die derzeit üblichen Preise und vergleiche diese miteinander.  

Der passende Internetanschluss

DSL, Kabel oder doch LTE? Es lässt sich nicht pauschal sagen, welcher Internetanschluss sich am besten für deinen Heimarbeitsplatz eignet. Die Art des Internetanschlusses ist von der Verfügbarkeit an deinem Wohnort abhängig. Einige Vor- und Nachteile stellen wir dir kurz vor.  

DSL-Tarife sind fast überall verfügbar und überzeugen mit günstigen Preisen. Gerade in ländlichen Regionen können aber schwächere Internetgeschwindigkeiten die Datenübertragung beeinflussen. Einige DSL-Anschlüsse ermöglichen Download-Raten bis zu 50 Mbit/s. Für einen herkömmlichen Büroalltag reicht dies vollkommen aus.

Im Vergleich sind bei Kabelanschlüssen zwar höhere Download-Raten über 50 Mbit/s möglich, dafür beträgt die Upload-Rate allerdings häufig nur 25 Mbit/s. Kabelanschlüsse sind relativ günstig, aber noch nicht überall verfügbar.  

Obwohl LTE zum Bereich Mobilfunk gehört, kommt dir diese Netztechnik dank hoher Internetgeschwindigkeit auch Zuhause zugute. Du kannst spezielle LTE-Router, wie beispielsweise die congstar Homespots nutzen, um Zuhause drahtlos per WLAN im Internet zu surfen. LTE-Router stellen Verbindungen zum Internet über das Mobilfunknetz 4G her und müssen nur über Steckdosen angeschlossen werden – ganz ohne LAN-Kabel oder Technikerbesuch. Auch LTE punktet mit hohen Internetgeschwindigkeiten. Ist jedoch das Datenvolumen aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit gedrosselt.  

Die congstar Datentarife sind beispielsweise ideal, wenn du Deinen Arbeitsort flexibel wählen möchtest. Einfach die SIM-Karte in den Laptop oder das Tablet stecken und schon kannst du lossurfen.  

Du bist noch auf der Suche nach einem passenden LTE Produkt für dein Home Office? Im Folgenden haben wir dir als kleine Entscheidungshilfe unsere drei Top LTE Produkte für Zuhause übersichtlich zusammengestellt. 

Grafik: Vergleich Datentarif, Homespot + congstar x

Datenverbrauch im Home Office

Wenn du dauerhaft von Zuhause arbeitest, steigt auch dein Datenverbrauch. Du beanspruchst dein Internet nicht mehr nur abends für das Streaming von Serien und Filmen, sondern zusätzlich durch Videokonferenzen oder Datentransfers. Entsprechend wichtig ist es, deinen Datenverbrauch im Home Office im Auge zu behalten. Sofern du deinen Smartphone Tarif auch zum Surfen im Home Office nutzt, reizt du schnell die Grenzen deines Datenvolumens aus und arbeitest anschließend mit geringer Datenübertragungsrate. Abhilfe schaffen Tarife mit deutlich höherem Datenvolumen, wie zum Beispiel congstar X mit 200 GB Datenvolumen. Der congstar X Tarif liefert dir darüber hinaus ein flexibles, ortsunabhängiges Arbeiten dank Smartphone Hotspot und eine Allnet-Flat. 

Internetausfall im Home Office – was tun, wenn die Verbindung abbricht?

Zeitweise oder komplette Ausfälle des Internets sorgen im Home Office schnell für Frust und Ärger. Deine Arbeit im Home Office kommt schnell zum Erliegen. Dies wirft die Frage auf, ob es sich bei einem Internetausfall um eine Zwangspause handelt und im Anschluss nachgearbeitet werden muss, oder ob dein Arbeitgeber die Ausfallzeit weiterbezahlen muss

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Dein Arbeitgeber trägt das Betriebsrisiko. 

Wenn es nicht anders im Arbeitsvertrag vereinbart wurde, trägt dein Arbeitgeber das Betriebsrisiko, beispielsweise bei Internetausfällen, aber auch Strom-, Server- und Computerausfälle fallen unter das Betriebsrisiko. Bei technischen Störungen oder Ausfällen des Internets, musst du zunächst eigenständig versuchen diese zu lösen. Führt dies nicht zum Erfolg, musst du deinen Arbeitgeber über den dauerhaften Internetausfall informieren. Lässt sich der Ausfall nicht kurzfristig lösen, kann dein Arbeitgeber dich zurück ins Büro ordern. Der Lohn muss für die Ausfallzeit dennoch bezahlt werden. Bei zeitlich absehbaren Ausfällen oder Störungen des Internets können folgende Lösungen helfen:

  • Richte dein Smartphone als temporären WLAN-Hotspot ein. Weitere Nutzungsmöglichkeiten findest du in unserem Ratgeber zum Handy im Home Office [Verlinkung auf „Handy im Home Office].
  • Buche einen umfangreichen Datentarif und stecke die SIM in deinen Laptop oder dein Tablet – schon sind WLAN-Schwankungen Schnee von gestern
  • Frag, ob du das WLAN deines Nachbarn nutzen darfst. Ist das Internetsignal zu schwach, können WLAN-Repeater das Signal verstärken
  • Nutze öffentliche WLAN-Hotspots in der Nähe oder in öffentlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Cafés. Allerdings handelt es sich dort in den meisten Fällen um ungesicherte Netzwerke, wodurch du idealerweise nicht mit sensiblen Firmendaten arbeiten solltest. Besprich dies vorher mit deinem Arbeitgeber
  • Arbeite temporär in Coworking-Räumen. Die dort verfügbaren Arbeitsplätze können stunden- oder tageweise angemietet werden

Internetverbindung im Home Office verbessern: 6 Tipps für schnelleres WLAN

Eine schnelle und verlässliche Internetverbindung ist wichtig – aber falls es doch mal nicht funktionieren sollte, haben wir Tipps für dich, mit denen du deine Verbindung langfristig optimieren kannst.  

Tipp 1: Richtiger Standort des WLAN-Routers

Schnelle Abhilfe schaffst du mit der richtigen Wahl des Standortes des WLAN-Routers. Der WLAN-Router sollte zentral im Haus oder der Wohnung platziert sein – im besten Fall in der Nähe deines Büros oder Home Office Bereichs. Den Router platzierst du im Idealfall nicht auf dem Boden, sondern weit oben. Verdecke ihn nicht durch größere (metallische) Gegenstände und stelle ihn nicht in die Nähe von anderen Gegenständen, die ebenfalls Funkwellen absondern (z. B. Mikrowelle, Fernbedienungen) und somit die Funkwellen des WLAN-Routers beeinflussen.  

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Hoch hinaus: Platziere deinen Router möglichst weit oben. 

Tipp 2: Einsatz von WLAN-Repeatern

Mit WLAN-Repeatern, auch Verstärker genannt, kannst du die Reichweite und Signalstärke deines WLAN-Routers schnell und einfach erhöhen. Schließe sie an eine freie Steckdose an. Der Repeater fängt das Funksignal des Routers auf, verstärkt dieses und leitet es entsprechend weiter. Allerdings leitet der Repeater dabei nur die Signalstärke weiter, mit einer höheren Internetgeschwindigkeit solltest du nur selten rechnen.  

Tipp 3: Verwende Mesh-WLAN-Netzwerke

Benötigst du mehrere WLAN-Repeater, empfiehlt sich die Einrichtung eines intelligenten Mesh-WLAN-Netzwerkes. Zusammen mit dem Router stehen innerhalb des Netzwerkes mehrere mesh-fähige Repeater bereit, die flächendeckend das Internetsignal zeitgleich zur Verfügung stellen und sich bezüglich der Konfiguration untereinander abstimmen. Von außen gesehen bilden die WLAN-Geräte ein geschlossenes WLAN-Netzwerk. Jeder Repeater funktioniert dabei als Zugangspunkt für Rechner, Laptops oder Smartphones. Sind die Repeater sinnvoll im Haus oder der Wohnung positioniert, besteht jederzeit eine starke und stabile Internetverbindung – ideal, wenn du den Arbeitsplatz Zuhause kurzfristig verlagerst. 

Tipp 4: LAN-Kabel statt WLAN-Verbindung

Zuhause sind in der Regel viele verschiedene Geräte, wie Laptop, Smartphones oder Tablets, gleichzeitig mit dem WLAN verbunden, die die Schnelligkeit und Stabilität deiner Internetverbindung stark beeinflussen und entsprechend verlangsamen. Sofern ein passender Anschluss am Laptop oder Rechner vorhanden ist, eignen sich kabelgebundene Netzwerkverbindungen über LAN für eine dauerhaft schnelle Internetgeschwindigkeit. LAN-Kabel ermöglichen dir hohe Datenübertragungsraten und sind deutlich sicherer, da die Verbindung nur physisch hergestellt wird.

Tipp 5: Internet aus der Steckdose: DLAN

Eine Alternative zu LAN-Kabeln ist das sogenannte DLAN (direct local area network). DLAN nutzt deine vorhandenen Stromleitungen im Haus oder der Wohnung zur Datenübertragung zwischen den Geräten. Über die Stromleitungen können so Geschwindigkeiten bis zu 1200 Mbit/s erreicht werden. Während alle DLAN-Adapter eine freie Steckdose benötigen, braucht nur ein DLAN-Adapter eine kabelgebundene Verbindung zum Router. Die restlichen Adapter werden mittels LAN-Kabel an die Geräte angeschlossen, die Internet benötigen. Die Daten bleiben zudem nur im eigenen Stromkreis, da dein Stromzähler als Stoppschild für das DLAN funktioniert.  

Tipp 6: LTE-Antennen

Eine weitere Lösung bilden LTE-Antennen. Nutzt du LTE-Router als langfristige DSL-Alternative, aber hast einen schlechten Empfang, verbessern Antennen den LTE-Empfang bei dir Zuhause. Sie ermöglichen eine stabilere und schnelle Internetverbindung. Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Ratgeber zu LTE-Antennen

congstar Tarife

Internetkosten im Home Office von der Steuer absetzen: So geht`s

Sofern keine schriftlichen Vereinbarungen existieren, muss dein Arbeitgeber nicht für entstandene Internetkosten im Home Office aufkommen. Dies gilt ebenfalls für Telefonkosten. Dies wird damit begründet, dass fast jeder Haushalt heutzutage über einen Internet- und Telefonanschluss verfügt und dieser nicht extra für den Arbeitsplatz Zuhause eingerichtet wurde oder nicht nur während der Arbeitszeiten genutzt wird. Dein Arbeitgeber muss dir also keine Entschädigung für die Internetnutzung im Home Office zahlen. Bezuschussungen des Arbeitgebers zu den Internetkosten sind in solchen Fällen freiwillig.  

Anfallende Internetkosten kannst du aber in der nächsten Steuererklärung absetzen, sofern du dauerhaft oder regelmäßig im Home Office arbeitest. Um Internetkosten steuerlich geltend zu machen, müssen verschiedene Regelungen beachtet werden. Arbeitnehmern, bei denen regelmäßig beruflich veranlasste Internet- und Telefonkosten im Home Office anfallen, können monatlich 20 % dieser Kosten als Werbungskosten absetzen – höchstens jedoch 20 Euro. Eine schriftliche Bescheinigung vom Arbeitgeber reicht meistens aus, um die berufliche Veranlassung der Telefon- und Internetkosten im Home Office nachzuweisen. Für 2020 und 2021 kannst du zudem Pauschalbeträge absetzen. 

Häufig gestellte Fragen