Verwähl
dich
nicht
Fakten statt Hetze. Für mehr FAIRständnis.
Desinformationen nehmen zu – von der Wahlkampfarena, über Social Media bis hin zum Brunch bei Oma. Manche Inhalte verwirren und verunsichern. Andere gehen weiter: Sie werten Menschen ab, schüren Angst und hetzen Gruppen gegeneinander auf. Viele wissen deshalb nicht mehr, wie sie solche Inhalte einordnen und Gespräche darüber führen sollen. Genau hier setzen wir an. Denn faire Kommunikation ist kein Zufall – sie braucht Aufmerksamkeit, Einordnung und aktive Verteidigung. Deswegen haben wir im Rahmen unserer Initiative „Für mehr FAIRständnis“ gemeinsam mit Polit-Creator Marcant die Demokratie-Hotline „Verwähl dich nicht: Für Fakten statt Hetze“ ins Leben gerufen – speziell für Menschen rund um die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin – auf Augenhöhe und stabil pro Demokratie.
Die kostenlose Demokratie-Hotline für deine Fragen, Sorgen und Ängste.
Vom 3. bis einschließlich 6. September 2026 war unsere kostenlose Demokratie-Hotline unter der Nummer 0800 500 6000 erreichbar. Anrufer*innen konnten ihre Fragen, Sorgen und Ängste rund um das politische Geschehen teilen. Das waren zum Beispiel Dinge, die nicht so richtig eingeordnet werden konnten oder Aussagen aus deinem Freundes- und Familienkreis, die zur politischen Verunsicherung geführt haben.
Marcant und ein begleitendes Team haben die eingegangenen Nachrichten gesichtet. Und einige Anrufer*innen erhielten dann die Möglichkeit, persönlich mit Marcant über ihre Fragen und Gedanken zu sprechen. Dabei ging es nicht um Wahlempfehlungen, Parteipolitik oder Belehrungen. Im Mittelpunkt standen echte Gespräche darüber, wie man sich eine informierte Meinung bilden, fälschliche Infos sauber einordnen und auch bei schwierigen politischen Themen miteinander im Gespräch bleiben kann.
SZ Plus Komplett-Abo für mehr FAIRständnis
Wir setzen uns „Für mehr FAIRständnis“ in der Gesellschaft ein – das bedeutet auch, dass wir uns für unsere Demokratie stark machen. Mit unserer Aktion „Verwähl dich nicht“ haben wir den Zugang zu faktenbasierten, verlässlichen und unabhängigen Informationsquellen für eine fundierte Meinungsbildung gefördert. Deshalb erhielten congstar Neu- und Bestandskund*innen im ganzen September auf Wunsch ein kostenloses vierwöchiges SZ Plus Komplett-Abo der Süddeutschen Zeitung.
Für Mehr
Fair Ständnis
„Verwähl dich nicht“ ist Teil von etwas Größerem.
Als Telekommunikationsanbieter steht congstar für den Austausch zwischen Menschen. Und weil guter Austausch mehr braucht als eine stabile Verbindung, hat congstar im Herbst 2025 die Initiative „Für mehr FAIRständnis“ ins Leben gerufen: ein Zeichen für respektvollen Dialog, Offenheit und ein faires Miteinander in Zeiten, in denen gesellschaftliche Fronten zunehmend verhärten.
Desinformation erkennen und einordnen
Tipps für eine demokratische Meinungsbildung
Gute Information entsteht nicht durch eine einzelne Quelle. Sie entsteht durch Prüfen, Vergleichen und den offenen Austausch mit anderen Personen.
Eine offene Gesellschaft braucht Menschen, die Informationen einordnen, Quellen prüfen und unterschiedliche Perspektiven aushalten können. Gerade im digitalen Raum begegnen uns täglich Aussagen, Bilder und Videos, deren Herkunft oder Wahrheitsgehalt nicht immer sofort erkennbar sind. Hier findest du praktische Hinweise, die dir helfen, Desinformation zu erkennen, Informationen besser zu bewerten und Inhalte verantwortungsvoll zu teilen. Die Fragen und Tipps unterstützen dich dabei, Aussagen im Alltag kritisch einzuordnen und dir eine eigene, fundierte Meinung zu bilden. Die Inhalte basieren auf den Informationen des Europäischen Parlaments zum Thema Desinformation.
Desinformation erkennen
Desinformation arbeitet häufig mit bekannten Mustern: reißerischen Überschriften, emotional aufgeladener Sprache, verkürzten Aussagen oder scheinbar eindeutigen Schuldzuweisungen. Auch Bilder und Videos können aus dem Zusammenhang gerissen oder irreführend eingesetzt werden.
Informationen überprüfen
Eine einzelne Quelle reicht selten aus, um eine Aussage einzuordnen. Es lohnt sich, Informationen zu vergleichen und die ursprüngliche Quelle zu suchen.
Verantwortungsvoll teilen
Jede Weiterleitung kann dazu beitragen, dass sich eine Information verbreitet. Deshalb lohnt ein kurzer Moment des Innehaltens, bevor Inhalte geteilt oder kommentiert werden.
Wenn Zweifel bleiben, teile Inhalte nicht ungeprüft. Sprich mit anderen Personen darüber, prüft Aussagen gemeinsam und bleibt offen für neue Informationen. Desinformation oder Hassrede kannst du bei den zuständigen Plattformen melden. Positionen, die Menschen abwerten oder demokratische Grundwerte angreifen, müssen klar eingeordnet werden.
Gemeinsam Austausch schaffen
Du willst dich engagieren oder mehr über Initiativen erfahren, die genau zu diesen Themen aktiv sind? Hier stellen wir drei Angebote vor, die sich für Zusammenhalt, Vielfalt und eine offene Gesellschaft einsetzen.
CeMAS
CeMAS ist eine gemeinnützige Organisation, die zu Desinformation, Verschwörungsideologien, Antisemitismus und Rechtsextremismus arbeitet. Sie beobachtet aktuelle Entwicklungen, analysiert digitale Debatten und macht sichtbar, wie demokratiefeindliche Inhalte entstehen und sich verbreiten.
Zusammen bewegen
Zusammen bewegen ist ein landesweites, parteiunabhängiges Bündnis für ein solidarisches und gerechtes Mecklenburg-Vorpommern. Im Bündnis engagieren sich inzwischen mehr als 1.000 Menschen und zahlreiche Organisationen. Am 12. September ruft Zusammen bewegen in Rostock zu einer großen Demonstration mit anschließendem Konzert auf. Acht Tage vor der Landtagswahl wirbt das Bündnis dafür, die eigene Stimme für Demokratie, Freiheit und Menschenwürde abzugeben.
Aktion Mensch
Aktion Mensch setzt sich für Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe ein. Die Organisation fördert Projekte, die Begegnung ermöglichen und Barrieren abbauen.