Ratgeber: Handy-Fotografie

Infos und Tipps rund ums Fotografieren mit dem Smartphone

Infos und Tipps rund ums Fotografieren mit dem Smartphone

Fotos mit dem Handy machen ist super – du hast es immer dabei und für den schnellen Schnappschuss sofort zur Hand. Die modernen Smartphones sind mittlerweile so gut ausgestattet, dass sie es fast mit einer professionellen Fotokamera aufnehmen können. Und mit den richtigen Tipps und Apps holst du noch mehr aus deinen Bildern. Erfahre, was du beachten solltest, um eindrucksvolle Fotos mit dem Smartphone zu machen. Welche Geräte eignen sich besonders gut zum Fotografieren? Mit welchen Tricks gelangst du zum perfekten Handyfoto? Informiere dich jetzt in unserem Ratgeber.

Smartphone-Fotografie

Welche Smartphones eignen sich zum Fotografieren?

Wie mache ich eindrucksvolle Fotos mit dem Smartphone?

Wohin mit all den schönen Fotos?

Was wird die Zukunft bringen?

Infos und Tipps rund ums Fotografieren mit dem Smartphone


Amons Hacks zur Smartphone-Fotografie

Ein Foto mit dem Handy ist schnell gemacht und ermöglicht es uns, unsere Lieblingsmomente ganz easy für immer festzuhalten. Was es für das perfekte Foto zu beachten gilt und ob Smartphone-Fotografie eine professionelle Kamera ersetzen kann, erfahrt ihr in dem Video!




Das Selfie mit Freunden, der Schnappschuss im Urlaub, das Partyfoto mit deinen Kumpels oder das Porträt vom liebsten Haustier: Ein Foto mit dem Handy ist schnell gemacht und es ermöglicht uns, unsere Lieblingsmomente und schönsten Erinnerungen sofort festzuhalten.

Seit dem ersten Fotohandy, das 1999 in Japan von Toshiba entwickelt wurde und gerade einmal mit einer Auflösung von 0,11 Megapixel ausgestattet war, hat sich viel getan. Die modernen Smartphones sind kleine technische Wunderwerke und machen so gute Bilder, dass selbst passionierte Fotografen inzwischen gerne aufs Handy zurückgreifen.

Ein echter Vorteil: Du trägst dein Smartphone immer bei dir und bist für jedes noch so spontane Fotoshooting gerüstet. Außerdem ist das Handy handlich und passt in jede Tasche. So musst du keine sperrige Fotoausrüstung mit dir herumschleppen. Vor allem für Schnappschüsse ist das Smartphone perfekt geeignet. Immer häufiger bleibt aber die klassische Digitalkamera zuhause und der Urlaub wird gänzlich mit dem Handy dokumentiert.

Dank der guten technischen Ausstattung und ausgeklügelter Software ist die Qualität der Handyfotos inzwischen vergleichbar mit der vieler digitaler Fotokameras. Für brauchbare Ergebnisse braucht es bei den Handykameras keine speziellen fotografischen Kenntnisse. Die Bedienung der Kameras erfolgt intuitiv und viele Anpassungen geschehen automatisch.


Im Vergleich: Das gleiche Motiv mit einer sehr einfachen, frühen Handykamera (links) und mit dem Huawei P20 (rechts).


Mit den richtigen, bewusst eingesetzten Einstellungen, passenden Apps und ein wenig Kreativität holst du noch mehr aus deinen Bildern heraus. Anschließend kannst du deine Fotos direkt auf dem Handy bearbeiten und so kleine Kunstwerke kreieren.

Auch das Herunterladen und Ausdrucken wird überflüssig, denn wenn du mit dem Handy fotografierst, kannst du deine schönsten Bilder direkt verschicken und auf sozialen Netzwerken mit Freunden teilen. Der Schritt über PC, Drucker oder Fotolabor wird in der Regel quasi überflüssig.

Aber welches Smartphone eignet sich besonders, um gute Fotos aufzunehmen?

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Welches Smartphone eignet sich zum Fotografieren?

Die Qualität der Kamera ist bei der Wahl eines neuen Smartphones für viele Käufer ein wichtiges Entscheidungskriterium. Grundsätzlich gilt: Die Flaggschiffe der großen Hersteller, wie Apple, Samsung, Huawei, LG oder Sony besitzen allesamt gute Kameras auf dem aktuellen Stand der Technik. Die meisten Hersteller verbessern die Kameraleistung mit jedem neuen Modell. Außerdem ist bei hochpreisigen Handymodellen die Wahrscheinlichkeit hoch, dass nicht nur eine erstklassige Kamera verbaut, sondern zugleich die Software sauber auf die Technik abgestimmt wurde.
 

 Tipp: 
Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, wählt ein Mittelklasse-Handy oder ein ehemaliges Flaggschiff aus dem Vorjahr. Auch mit vielen dieser Modelle schießt du tolle Fotos, zum akzeptablen Preis.

Günstige Handys, die neu schon ab 100 € zu haben sind, können unter guten Bedingungen ebenso noch gute Bilder liefern. Schwächen zeigen sich aber meistens dann, wenn das Motiv komplizierter wird, etwa in der Dämmerung mit wenig Licht oder bei bewegten Objekten. Je genauer du weißt, was und wo du später fotografieren möchtest, um so besser kannst du vorab entscheiden, ob es ein teures, brandaktuelles Smartphone sein muss oder ob du Geld einsparen kannst.


Was aber macht nun eine gute Smartphone-Kamera aus? Viele schauen nach wie vor vor allem auf die Anzahl der Megapixel und auch die Hersteller werben entsprechend offensiv damit. Du solltest aber auch weitere Merkmale im Blick behalten.


1. Wie wichtig sind die Megapixel?

Megapixel steht für Million Bildpunkte und umschreibt die Bildauflösung bei digitalen Fotos. Allgemein gilt natürlich: Je mehr Megapixel die Kamera besitzt, desto schärfer werden die Fotos, da mehr Bilddetails abgebildet werden können. Vergleichst du jedoch die Anzahl der Megapixel von neuen Modellen mit älteren Handys, wirst du feststellen, dass diese seit einiger Zeit auf gleichbleibend hohem Niveau stehen. Das heißt: Die Hersteller setzen bei der Verbesserung ihrer Kameras nicht mehr in erster Linie auf die Auflösung, sondern haben vielmehr die Signalverarbeitung über den Bildsensor des Smartphones im Fokus.


2. Bildsensor:

Neben den Megapixeln ist daher auch der Bildsensor für die Qualität der Fotos verantwortlich. Denn je größer der Bildsensor, desto mehr Platz bietet sich für die einzelnen Bildpunkte, um Licht einzufangen. Entscheidend ist dabei ein optimales Verhältnis von Pixelgröße zu Bildsensor. Aber auch die Größe der Blende spielt eine wichtige Rolle.

Kamerasensor einer digitalen Spiegelreflexkamera

Sensorgröße (APS-C): 25,1 mm x 16,7 mm

Kamerasensor eines Smartphones

Sensorgröße Smartphone: ca. 6 mm x 4 mm (je nach Modell unterschiedlich)


3. Blende:

Die Blende ist ein weiteres wichtiges Element der Handykamera. Dabei gilt: Je weiter die Blende sich öffnet, desto mehr Licht kann auf den Sensor gelangen. Das führt zu besseren Bildern, auch bei wenig Licht. Bei der Bezeichnung der Blendengröße finden sich Werte wie f/1.8, was das Verhältnis der Brennweite f zur Weite der Blendenöffnung umschreibt. Je kleiner die Zahl ist, umso größer ist die mögliche Öffnung der Blende.


4. Damit wird’s scharf:

Autofokus, Bildstabilisator, Auslösezeit: Weitere wichtige Features für scharfe Bilder sind ein schneller Autofokus und eine geringe Auslösezeit. Mit dem optischen Bildstabilisator (OIS) werden leichte Bewegungen und Ruckler beim Fotografieren ausgeglichen, was ebenso für eine bessere Bildschärfe sorgt.


5. LED oder Xenon – welcher Blitz ist ideal?

Wer bei ungünstigen Lichtverhältnissen optimale Fotos machen möchte, profitiert grundsätzlich vom Xenon-Blitz, der eine vergleichsweise hohe Lichtausbeute und ein sehr neutrales, weißes Licht liefert. Nachteil des Xenon-Blitzes ist jedoch die hohe Akkubelastung. Da neben der Blitzröhre noch weitere Komponenten benötigt werden, ist dieser Blitz auch nicht unendlich zu miniaturisieren und daher für kompakte Smartphones eher ungeeignet. Bis heute gab es nur einige wenige Hersteller, die daher einen Xenon-Blitz verbaut haben.

Weitaus häufiger verbreitet ist deshalb der LED-Blitz. Er benötigt extrem wenig Platz und belastet den Akku kaum. Außerdem kann die LED auch dauerhaft leuchten und dient so nicht nur als Blitz, sondern auch als Videoleuchte und Taschenlampe. Jedoch erfordert ein LED-Blitz auf Grund der geringeren Lichtausbeute eine längere Belichtungsdauer bei schummrigen Lichtverhältnissen, die schnell zu Unschärfen durch Verwackelungen führen kann.

Häufig werden inzwischen zwei LED-Blitze verbaut, mit denen eine bessere Ausleuchtung möglich ist. Da eine einzelne LED oft kein neutral weißes, sondern ein leicht gelb- oder blaustichiges Licht abstrahlt kann mit zwei Blitz-LEDs in unterschiedlichen Weißtönen außerdem ein neutraleres Licht erzeugt werden.


6. Dual, Triple, Vierfach-, X-fach-Kamera?

Kaum ein Smartphone – egal in welcher Preisklasse – setzt heute noch auf eine einzelne Kamera. Und damit meinen wir nicht Front- und Rückkamera. Häufig wird mindestens die Hauptkamera mit zwei oder mehr Kameralinsen und eigenen Sensoren nebeneinander oder übereinander verbaut. Dadurch gleichen die Hersteller den Nachteil aus, dass an einem Handy keine Wechselobjektive verwendet werden können und ein optischer Zoom meist nur sehr begrenzt einsetzbar ist.

Mit einigen dieser Geräte kannst du Bilder mit Bokeh-Effekt erzeugen, bei denen das Hauptmotiv betont und der Rest des Bildes verschwommen dargestellt wird. Auch ein nachträgliches Verändern des Zooms oder der Brennweite ist so ohne Qualitätsverluste möglich. Wichtig ist eine gut abgestimmte Software, dann werden die Fotos vom Handy fast so schön wie von der Spiegelreflexkamera.

Um eine noch größere Auswahl bei der Brennweite zu erhalten, gibt es inzwischen auch Smartphones mit Triple-, Vierfach- oder Fünffach-Kamera, die dir weitere Funktionen bieten. Die verschiedenen möglichen Aufnahmemodi bieten dir unzählige Bearbeitungsmöglichkeiten, um das Foto individuell anzupassen.


7. Welche Features gibt es sonst noch?

Viele moderne Handy-Kameras sind mit nützlichen Zusatz-Features ausgestattet, die dir das Fotografieren erleichtern.

Während viele Smartphones lediglich einen Digitalzoom mit vergleichsweise mäßiger Bildqualität besitzen, verfügen einige Geräte über einen optischen Zoom. Dieser ist in der Lage, selbst weiter entfernte Motive scharf aufs Bild zu bringen. Ein optischer Zoom lässt sich nur in Dual- oder Mehrfachkameras realisieren, da er ein zusätzliches Objektiv erfordert. Manche Mobiltelefone besitzen einen Hybridzoom. Dieser vereint den optischen Zoom mit dem Digitalzoom und ermöglicht noch stärkere Vergrößerungen, die teilweise mit dem menschlichen Auge ohne Hilfsmittel nicht sichtbar sind.

Auch findest du bei einigen Handykameras Weitwinkelobjektive, mit denen du einen größeren Blickwinkel abdeckst. Praktisch für Landschaftsaufnahmen oder Gruppenfotos, da du dein Motiv in voller Breite aufs Bild bringst.

Machst du gerne häufig und viele Selfies, solltest du auch darauf achten, dass eine ordentliche Frontkamera verbaut wurde. Hochauflösende Frontkameras, teilweise sogar mit Autofokus, setzen dich perfekt in Szene. Ideal für Instagrammer und Snapchat-Fans.

Bei den Video-Funktionen haben gute Kameras ebenso viel zu bieten. Einige Modelle realisieren Videoaufnahmen mit 30 oder 60 fps, in FHD (Full High Definition) oder UHD (Ultra High Definition). Mit einem Zeitlupen-Modus in Full HD kannst du spektakuläre Slow-Motion Aufnahmen starten.

Um für den schnellen Schnappschuss sofort einsatzbereit zu sein, verfügen manche Smartphones über einen extra Auslöser am Gehäuse. Damit startest du die Kamera sofort, auch wenn sich dein Handy im Sperrbildschirm befindet. Einige Kamera-Modelle lassen sich alternativ über die Lautstärke-Taste bedienen.

Künstliche Intelligenz findet sich in vielen Bereichen unseres Lebens und hält auch in immer mehr Smartphone-Kameras Einzug. Mit komplexen KI-Algorithmen werden optimale Einstellungen in Sachen Belichtungszeit, ISO und Weißabgleich ermittelt und direkt ans Motiv angepasst. Mit diesen Kameras lassen sich auch Bilder aufnehmen, die mit konventioneller Kameratechnik nicht umsetzbar wären. Diese Technik basiert auf einen Trick: Immer, wenn wir auf den Auslöser drücken (manchmal sogar schon vorher), nimmt die Kamera nicht nur ein einzelnes, sondern gleich mehrere Fotos auf, mit unterschiedlichen Belichtungszeiten und verschiedenen Fokuspunkten. Diese Einzelbilder werden anschließend zum perfekten Bild kombiniert. Kameras mit KI sind lernfähig und kennen spezielle Szenarien wie Sonnenuntergänge, sich bewegende Menschen, Gesichter oder Essensteller. Im Laufe der Nutzungsdauer berücksichtigen einige dieser Modelle sogar nutzerspezifische Vorlieben und optimieren Fotos so, wie der Fotograf es gerne mag.


Künstliche Intelligenz im Huawei P20

Künstliche Intelligenz: Das Huawei P20 erkennt automatisch, dass es sich bei dem Motiv um eine Katze handelt.

Wer sein perfektes Fotohandy sucht, sollte neben den Eigenschaften der Kamera auch weitere Merkmale, wie Speicher, Akku und Displaygröße im Blick behalten.

Gerade, wenn du mit dem Smartphone viel fotografieren, Videos erstellen oder deine Werke bearbeiten möchtest, solltest du darauf achten, dass ein leistungsstarker Akku verbaut ist. Große und helle Displays benötigen dabei besonders viel Energie. Doch um Fotos am Handy gut bearbeiten zu können, ist ein ausreichend großes Display hilfreich. Auch sollte das Smartphone genügend Speicherkapazität besitzen. 32 GB interner Speicher sollten mindestens dabei sein. Idealerweise verfügt das Gerät über eine interne Speicherkartenerweiterung, damit du Filme und Fotos darauf auslagern kannst. Andernfalls sollte das Phone besser 64 GB mitbringen, für Vielfotografierer und Meisterfilmer dürfen es gerne 128 GB und mehr sein.

Unsere aktuellen Top-Modelle

Klar – die neuesten und modernsten Smartphones machen in der Regel auch die besten Fotos. Doch wer einfach nur schöne Fotos für Alltag und Freizeit knipsen möchte, findet auch bei den günstigen Modellen sicher eine passende Alternative. Für alle, die aus ihren Fotos jedoch das Optimum herausholen wollen, führt der Weg an den höherpreisigen Smartphones aber kaum vorbei. Denn eine gute Auflösung und hochwertige Kameraoptik haben nun mal ihren Preis.

Echte Schnäppchenjäger sollten sich auch nach gebrauchten Handys umschauen, denn die Flaggschiffe der letzten ein oder zwei Jahre sind gebraucht oft günstig zu bekommen und liefern meistens bessere Performance, als neue Handys in der gleichen Preisklasse. Neuwertige Smartphones mit Garantie bekommst du natürlich auch bei uns.

Preiswerte Handys mit guter Kamera

Du knipst bereits tolle Fotos mit deinem Smartphone? – Noch einfacher und eindrucksvoller fotografierst du mit dem richtigen Zubehör! Es gibt eine schier unendliche Palette an Smartphone-Zubehör und Gadgets, die dich beim Fotografieren unterstützen. Hier ein kleiner Überblick:

  • Objektive: Da die Smartphones aufgrund ihrer flachen Bauweise in den meisten Fällen nicht genügend Platz für aufwendige Objektive bieten, gibt es Objektive, die du an dein Handy klippen kannst. Hier findest du unterschiedliche Brennweiten für Nahaufnahmen, größere Bildausschnitte, Fischaugen-Perspektive, Filter für spektakuläre Effekte und mehr.
  • Halterungen und Stative: Halterungen und Stative sind nützlich, wenn du dein Handy lange Zeit in einem bestimmten Winkel ruhig ohne Verwackelungen halten möchtest. Das ist hilfreich, wenn du bewegte Objekte oder Bilder mit langer Belichtungszeit knipsen willst. Fürs Selfie in bester Position eignen sich die allseits bekannten Selfie-Sticks. Manche dieser Modelle kannst du zum Stativ umfunktionieren. Viele Halterungen besitzen eine Bluetooth-Fernbedienung, um die Kamera bequem aus der Entfernung auszulösen.
  • Blitz: Gerät das Handy bei schwierigen Lichtverhältnissen an seine Grenzen, ist ein kleines externes Blitzgerät hilfreich. Du kannst verschiedene Helligkeiten und Licht-Modi wählen und diese je nach Gerät manuell oder per App steuern. Du kannst natürlich auch einfach eine normale LED Taschenlampe benutzen um dein Motiv ins rechte Licht zu setzen.
  • Mikrofone: Besonders für Youtube-Filmer sind diese Gadgets nützlich. Mikrofone für das Smartphone ermöglichen dir gute Sound-Aufnahmen. Der Vorteil: Sie sind mobil, einfach in der Handhabung und zum kleinen Preis erhältlich.

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Wie mache ich eindrucksvolle Fotos mit dem Smartphone?

Wer ein gutes Smartphone mit moderner Kamera besitzt, ist schon auf dem besten Weg zum perfekten Foto. Dennoch solltest du einige Tipps und Tricks beachten, um beeindruckende Bilder zu schießen.


1. Das Motiv machts:

Auch das beste Foto ist immer nur so gut wie das Motiv. Manchmal sind einfache Motive wirkungsvoller als effektgeladene Highlights. Auch scheinbar alltägliche Situationen können eindrucksvoll wirken. Toll sind Gegensätze, die viel Spannung in deinen Bildern erzeugen: zum Beispiel gegensätzliche geometrische Formen oder kontrastreiche Farben. Auch der Hintergrund ist ein wichtiges Element bei der Komposition deines Bildes und kann die richtige Spannung bringen.


2. Halte die Linse sauber:

Bevor du loslegst, achte darauf, dass deine Linse sauber ist. Denn mit Staub, Fusseln und Fett auf der Linse kann auch die beste Handykamera keine brauchbaren Bilder schießen. Reinige sie daher am besten regelmäßig mit einem geeigneten Mikrofaser-Tuch, für saubere Ergebnisse.


3. Immer schön die Ruhe bewahren:

Versuche möglichst das Handy ruhig und mit beiden Händen zu halten. Besonders gut gelingt dir das mit Smartphone-Stativen, die für einen festen Stand und unverwackelte Bilder sorgen.


4. Achte auf die Perspektive

Je nachdem von wo du etwas oder jemanden fotografierst, entsteht eine völlig andere Wirkung. Von unten fotografiert wirken Dinge oder Personen größer, von oben dagegen kleiner. Gerade Personen solltest du immer auf Augenhöhe fotografieren. Bei Gebäuden kann die Froschperspektive, also ein Foto von möglichst weit unten, einen sehr schönen Effekt haben.


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5. Geh ran ans Objekt:

Verfügt dein Handy über einen digitalen Zoom, wird der Bildausschnitt beim Zoomen nur vergrößert. Je größer nun der Zoom wird, desto mehr sinkt die Zahl der Bildpunkte. Dein Bild hat dann weniger Details und wirkt schnell pixelig. Versuche lieber dichter an ein Objekt heranzugehen. So bist du näher am Geschehen, was man deinen Bildern nachher auch ansieht.

Tipp: Geh ran ans Objekt

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6. Nutze den Goldenen Schnitt:

Diese Regel gibt es in Kunst und Architektur schon seit Jahrhunderten. Der Goldene Schnitt entspricht in etwa der Drittelung einer Fläche. Bei Porträts versucht man immer die Augenlinie einer Person zwischen dem ersten und zweiten oberen Drittel des Bildes zu positionieren. Hilfreich ist es, eine Gitter-Ansicht über das Kamerabild zu legen und einen spannenden Bildaufbau zu konzipieren.

Tipp: Nutze den Goldenen Schnitt

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7. Lass den Blitz aus:

Der Blitz des Smartphones lässt Farben oft unnatürlich wirken und das direkte Licht wirft sehr harte Schatten auf und hinter das Objekt. Auch besitzen die meisten Blitzlichter eine nur sehr geringe Reichweite. Aber kein Problem: Aktuelle Smartphones machen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen gute Fotos. Und falls du dein Objekt doch gerne erhellen möchtest, hilft bei vielen Smartphones dieser einfache Trick: Tippe auf dein Display auf die Stelle, die heller erscheinen soll. Beim Auslösen dient die markierte Stelle als Referenz für die Bildschärfe und Belichtung.

Tipp: Lass den Blitz aus

8. Das richtige Licht sorgt für die Stimmung:

Am Morgen ist das Licht anders als mittags oder am Abend. Idealerweise fotografierst du bei Abendlicht. Mit warmen Rot-Tönen, mildem Licht und langgezogenen Schatten schaffst du eine ganz besondere Atmosphäre auf deinen Bildern.


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9. Mache immer mehrere Fotos:

Später aussortieren ist leicht, ein verpasstes Motiv zurückzuholen dagegen nicht. Schieße daher am besten immer gleich mehrere Aufnahmen und suche dir dann das beste Bild aus.

Tipp: Mache immer mehrere Fotos

10. Setze Filter sparsam ein:

Effektfilter sind dank Instagram und Co. weit verbreitet und geben deinen Bildern einen besonderen Look. Setze sie aber lieber sparsam und nicht bei jedem Motiv ein, sonst wird es schnell langweilig. Außerdem solltest du nie direkt mit einem Filter fotografieren, sondern ihn erst später über eine Kopie des Originalbilds legen. So hast du immer die Möglichkeit wieder das ursprüngliche Foto anzusehen, wenn ein Filter dir nicht mehr gefällt.


11. Nutze die HDR-Funktion:

Die meisten Handys besitzen eine HDR-Funktion. HDR steht für High Dynamic Range und sorgt für besonders hohe Kontraste und detailreiche Darstellung, auch in dunklen Bereichen. Dabei werden in kurzer Zeit mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungen geschossen. Nachher werden diese zu einem einzigen Bild verschmolzen. Sinnvoll ist die HDR-Funktion besonders bei Landschaftsaufnahmen oder bei starker Sonneneinstrahlung, da damit ungünstige Belichtungen ausgeglichen und die Fotos detailgetreuer werden.


12. Wähle das passende Format:

Mit dem Handy neigen wir schnell dazu Schnappschüsse im Hochformat zu machen, weil wir es gewohnt sind, das Smartphone so zu halten. Nicht jedes Motiv kommt so aber gut zur Geltung, entscheide dich also immer für die Ausrichtung, die am besten wirkt. Im Querformat kannst du übrigens bei vielen Handys die Lautstärketasten als Auslöser nutzen. So fühlt sich das Handy noch mehr wie eine Kamera an.

Diese drei Werte können den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Foto machen und sind schnell erklärt:


Belichtungszeit:

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Die Belichtungszeit ist die Zeit, in der das Licht von einem Objekt auf den Sensor fällt. In der Regel handelt es sich dabei um Zehntel- oder Hundertstelsekunden. Je länger Licht auf den Sensor fällt, desto mehr kann er einfangen, also längere Belichtung = helleres Bild. Je dunkler die Umgebung, umso länger muss Licht eingefangen werden, um ein digitales Bild zu erzeugen. Aber Vorsicht: Objekte, die sich schnell bewegen, lassen sich nur bei kurzer Belichtung scharf einfangen. Werden sie zu lange belichtet, verschwimmen sie und man sieht nur eine farbige Spur des Objekts auf dem Bild. Andererseits kann dieser Effekt auch bewusst eingesetzt werden.

Belichtung

ISO-Wert:

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Der ISO-Wert ist einigen vielleicht noch vom analogen Fotografieren bekannt und stand immer groß auf den Filmdosen. Er bezeichnet ursprünglich die Lichtempfindlichkeit des Filmmaterials. In Zeiten der digitalen Fotografie meint ISO die Empfindlichkeit des Sensors. Ein hoher Wert zeigt eine sehr hohe Empfindlichkeit an und eignet sich daher für Aufnahmen im Dunklen, bei schlechtem Licht oder auch von sehr schnellen Objekten, wie Sportlern. Denn empfindlichere Filme bzw. Sensoren müssen weniger lange belichtet werden, was die Gefahr für verschwommene Bilder reduziert. Kleinere ISO-Werte, wie 100 oder 150 sind dagegen für hellere Situationen gedacht. Auch hier gilt es für jede Situation den passenden Wert zu wählen, da höhere ISO-Werte schneller zum sogenannten Rauschen des Bildes führen, also zu vielen kleinen "Flecken" auf dem Foto. Das war schon zu analogen Zeiten so und wurde oftmals als Stilmittel eingesetzt.

ISO-Wert

Blende:

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Als Blende bezeichnet man die Öffnung, durch die das Licht auf den Sensor oder Film treffen kann. Eine kleinere Blende lässt weniger Licht hindurch, das Bild wird dunkler. Auch die Tiefenwirkung eines Bildes kann durch die Blende verändert werden: Mit kleiner Blendenöffnung (große Blendenzahl) ist nur ein sehr kleiner Bereich des Bildes scharf, der Hintergrund verschwimmt. Mit größerer Blende wächst auch der Bereich, der scharf abgebildet werden kann. Bei Smartphones ist oftmals eine feste Blende verbaut, sodass man diesen Wert nicht direkt beeinflussen kann. Der Effekt kann aber durch Software simuliert werden.

Blende

Wie du vielleicht schon bemerkt hast, beeinflussen diese drei Größen sich gegenseitig: Mit einer kleinen Blende tritt wenig Licht auf den Sensor, es muss also länger belichtet werden. Ein höherer ISO-Wert hilft zusätzlich mehr Licht einzufangen. Er sollte aber trotzdem so klein bleiben, dass Rauschen vermieden wird. Damit du dich mit diesen Zusammenhängen nicht vor jedem Foto beschäftigen musst, fotografieren Smartphones eigentlich immer im Automatikmodus. Ob du überhaupt Einfluss auf diese Werte nehmen kannst, hängt von deiner Foto-App ab. Bei vielen Smartphones ist diese eher auf Einfachheit ausgerichtet und bietet daher oft nur wenig Möglichkeiten zur manuellen Anpassung aller Werte.

Du kannst aber oftmals der Automatik dabei helfen, die idealen Einstellungen zu finden. Tippe etwa beim iPhone in der Kamera App mit dem Finger auf die Stelle im Display, die scharf und gut ausgeleuchtet sein soll. Das Handy nimmt dann diesen Punkt als Referenz und stellt sich entsprechend ein. Wischst du mit einem Finger von oben nach unten oder umgekehrt kannst du die Helligkeit, sprich die Belichtung des Bildes justieren.

Eindrucksvolle Stadt- und Landschaftsaufnahmen

Du möchtest beeindruckende Stadt- oder Landschaftsaufnahmen schießen? Mit diesen Tipps gelingt dir das bestimmt:


Tipp: Nutze den Profi-Modus
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Bei vielen aktuellen Smartphone-Kameras kannst du den sogenannten „Profi-Modus“ aktivieren. Der erlaubt es dir zum Beispiel, die Belichtungszeit manuell einzustellen. Hab keine Berührungsängste, damit zu spielen und zu experimentieren – schließlich musst du deine Fotos heute nicht mehr kostspielig entwickeln lassen.

Mit einer längeren Belichtungszeit (zwei Sekunden und mehr) erscheinen vorbeifahrende Autos auf dem Foto nur noch als Lichtspuren. Das funktioniert besonders gut bei Nacht.

Am besten stabilisierst du dein Smartphone mit einem Stativ. Alternativ kannst du es natürlich auch gegen ein festes Objekt lehnen. Und um beim Auslösen das Foto nicht zu verwackeln, nutze den 2-Sekunden-Selbstauslöser.


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Praktisch jedes aktuelle Smartphone verfügt über eine HDR-Funktion (High Dynamic Range). Probiere sie bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang einfach mal aus. Dadurch werden die hellen und die dunklen Bildbereiche gleichmäßig belichtet. So kommt die Lichtstimmung in deinem Bild ideal rüber und es wirkt besonders detailreich.

Wenn dein Motiv mal nicht aufs Kamerabild passt, versuch es mit dem Panoramamodus. So kannst du einen ganzen Rundum-Blick auf nur ein Bild bringen.

Und wenn deine Fotos immer noch blasser wirken, als der Moment wirklich war, kannst du in der Nachbearbeitung noch viel rausholen. Das geht entweder mit der integrierten Software oder mit (kostenlosen) Apps wie Adobe Lightroom. Spiel einfach mal mit den Kontrasten, heb die schattigen Bereiche hervor und dreh die Sättigung hoch. Aber übertreib es nicht, damit dein Foto nicht zu künstlich wirkt.

Tipp: Nimm mit, was die Kamera-Software bietet

Tipp: Schöpfe dein Motiv aus:

Die tollsten Landschaftsaufnahmen haben meist eins gemeinsam: Sie wurden kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang geschossen. Scheu dich also nicht, früh aufzustehen oder abends noch mal eine kleine Runde zu drehen.

Zu einem kleinen Meisterwerk wird dein Foto dann aber erst mit der richtigen Bildkomposition. Die Profis arbeiten praktisch immer mit der sogenannten Linienführung: Versuch einmal, die vorhandenen Linien so in deinen Bildausschnitt einzupassen, dass sie den Blick des Betrachters durch das Bild hin zum Hauptmotiv führen. Das kann zum Beispiel ein Weg sein, der sich vom Vordergrund bis weit in den Hintergrund erstreckt. Oder die Wände eines Gebäudes. Oder die Rillen im Boden – deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Noch mehr Tiefe verleihst du deiner Aufnahme, wenn du nicht nur ein paar Berge im Hintergrund hast, sondern auch kleinere Objekte im Vordergrund einfängst. So hat der Betrachter ein Verhältnis für die Dimensionen. Das kann zum Beispiel ein Wegweiser oder auch nur ein Stein sein. Meistens kannst du mit einer geringfügigen Änderung der Perspektive noch mal einen großen Unterschied erzeugen.

Geniale Portraitaufnahmen und Selfies

Möchtest du tolle Portraitaufnahmen machen, helfen dir diese Tipps, das Beste aus deinen Aufnahmen herauszuholen:


Tipp: Nutze den Portrait-Modus

Bei einem klassischen Portrait steht das Hauptmotiv im Vordergrund, während der Hintergrund in der Unschärfe ausläuft. Die Profis nutzen dafür ein Objektiv mit einer langen Brennweite in Kombination mit einer großen Blende. Das hat man natürlich nicht immer in der Hosen- oder Handtasche. Abhilfe schafft da der Portrait-Modus, den moderne Smartphones mit an Bord haben. Damit kannst du dein Motiv scharf stellen und den Hintergrund harmonisch verschwimmen lassen.


Tipp: Geh auf Augenhöhe

Unschärfe im Hintergrund ist natürlich nicht alles. Eine weitere Grundregel in der Porträtfotografie ist es, immer auf Augenhöhe zu gehen – das gilt für ein Porträt deiner besten Freundin ebenso wie für Aufnahmen von Kindern oder Tieren. Der Kniefall wird dir mit eindrucksvollen Aufnahmen gedankt: Deine Katze ist kein brauner Klecks am Boden mehr und du wirst überrascht sein, wie stark der persönliche Charakter deines Stubentigers auf dem fertigen Foto rüberkommt. Funktioniert übrigens auch bei Hunden.

Tipp: Geh auf Augenhöhe

Tipp: Sorge für das richtige Licht

Bei Porträts ist es wichtig, das Motiv ins rechte Licht zu rücken. Starke Schlagschatten im Gesicht solltest du vermeiden und direkte Sonneneinstrahlung ist unbarmherzig gegenüber Hautunreinheiten. Also warte doch einfach, bis sich die nächste Wolke vor die Sonne schiebt.

Darüber hinaus kannst du das vorhandene Licht stärker beeinflussen, als du denkst: Wo Profis einen faltbaren Reflektor nutzen, kannst du den gleichen Effekt mit einer Styroporplatte oder einem Stück Pappe, das du vorher mit Alufolie oder einer Rettungsdecke bespannst, erzeugen. Schau einfach mal, wie weiches, reflektiertes Licht die Wirkung deines Motivs verändert.

Food-Fotografie – präsentiere dein Essen im besten Licht

Großer Auftritt für dein Essen: Mit diesen Tipps siehts richtig lecker aus:


Tipp: Das Motiv stimmungsvoll anrichten

Bei kaum einer anderen Art der Fotografie hast du so viel Einfluss auf das Motiv – also nutz das aus: Richte das Essen so an, wie du es auch deinem Date servieren würdest. Einzelne frische Zutaten dürfen gerne erkennbar sein, eventuell garnierst du das Ganze je nach Gericht mit frischen Kräutern. Natürlich nimmst du hierfür das Sonntagsgeschirr zur Hand, im Idealfall farblich auf dein Gericht abgestimmt. Und auch die Wirkung sparsam eingesetzter Tischdeko um dein Gericht herum sollte nicht unterschätzt werden.


(LED-)Blitzlicht und starke Schlagschatten sind ein absolutes No-Go in der Food-Fotografie. Versuch also nach Möglichkeit, mehrere kleine, weiche Lichtquellen zu nutzen. Wenn du mit Kunstlicht arbeitest, hast du meist mehr Kontrolle über die Ausleuchtung. Nutze das aus und positioniere die Lampen so, dass das Gericht von allen Seiten gleichmäßig angeleuchtet wird.

Besonders frisch und natürlich sehen deine Speisen übrigens bei Tageslicht aus – direkte Sonneneinstrahlung sollte wegen des Schattenwurfs aber vermieden werden, hier sind also ein paar Wolken am Himmel kein Schaden.


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Alles startklar für dein Food-Foto? Klasse! Jetzt musst du dir nur noch Gedanken über die Perspektive machen. Dabei probierst du am besten selbst aus, wie deine Kreation ideal zur Geltung kommt. Versuch es zum Beispiel mal von oben, dabei kannst du auch das Drumherum noch gut in Szene setzen.

Wenn du eher einzelne Details (frische Tomaten, Salatblätter etc.) herausarbeiten willst, kannst du versuchen, nur bestimmte Highlights scharf zu stellen und den Teller nach hinten hinaus in der Unschärfe verschwimmen zu lassen. Falls dein Handy keinen Große-Blenden-Effekt mit an Bord hat, geht das übrigens auch per App.

Tipp: Nutze die Perspektive

Mit welchen Apps hole ich noch mehr aus meinen Bildern?

Mit den richtigen Apps holst du noch mehr aus deinen Fotografien. Erfahre in unseren Tipps, welche Apps sich zur Bildbearbeitung gut eignen:


Lightroom mobile

Lightroom mobile

Mit der App Adobe Lightroom kannst du deine Fotos sehr umfangreich nachbearbeiten und aus so manchem Bild ungeahnte Details herausarbeiten. Mit der integrierten Kamera-App kannst du mit manuellen Einstellungen fotografieren und das DNG-Format nutzen: Das ist ein Dateiformat, das besonders viele Bildinformationen enthält und dir mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung offenhält. Die kostenfreie Version bringt bereits umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten mit und ist ansonsten werbefrei.

Lightroom mobile

Snapseed

Snapseed

Eine andere Universal-App, mit der du Fotos bearbeitest, ist Snapseed. Sie ist leicht bedienbar. Kontraste, Helligkeit und Farbton veränderst du mit einfacher Wischbewegung. Auch einzelne Bildbereiche kannst du zielgenau auswählen und bearbeiten. Du kannst Bilder drehen, zuschneiden und schärfen. Dazu gibt es verschiedene Filter und Rahmen, mit denen du deinem Foto die individuelle Note verpasst.


VSCO

VSCO gilt als Pendant zu Instagram und setzt dabei auf hohe Qualität. Mit der Foto-Bearbeitungs-App lassen sich deine Fotos im Nu aufpeppen – über vorgefertigte Filter oder zahlreiche individuelle Einstellungsmöglichkeiten. Auch Gesichter kannst du damit aufhübschen oder Schatten verbessern.

VSCO

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Facetune

Kein Highend-Smartphone mit Porträt-Modus zur Hand oder du willst dein Foto noch nachträglich etwas aufhübschen? Nutze die passende App. Mit Apps wie zum Beispiel Facetune kannst du nachträglich Unschärfe im Hintergrund erzeugen, dunkle Bereiche aufhellen oder ein bisschen Beauty-Retusche betreiben. Aber übertreib es nicht, denn du willst ja niemanden verfremden.


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Foodie

Auch für das Fotografieren deiner Lieblingsspeisen hält dein App-Store die passende App bereit. Mit Foodie hast du schon während des Fotografierens die besten Filter speziell für Aufnahmen von Speisen mit an Bord, außerdem kannst du mit Unschärfe-Effekten noch mehr Fokus auf Details lenken und das Ganze natürlich auch noch nachträglich anpassen.

Foodie

Hipstamatic

Hipstamatic

Ein Klassiker unter den Foto-Apps ist Hipstamatic. Spezielle Filter und Einstellungen geben deinen Bildern einen nostalgischen Touch.


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Unfold

Deine Instagram-Stories könnten einen neuen Anstrich vertragen? Mit Unfold kannst du deine Fotos und Videos im angemessenen optischen Gewand als Story präsentieren.

Unfold

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Und nun? Was tun mit all den schönen Fotos?

Der Urlaub ist vorbei und du hast einen Haufen digitaler Erinnerungsstücke mitgebracht? Die Bilder von Kind und Kegel oder Hund und Katz stapeln sich bereits auf deinem Smartphone? Ein Foto mit dem Smartphone ist schnell und in jeder Lebenslage gemacht. So haben viele von uns schnell eine Fotogalerie beachtlichen Ausmaßes auf dem Handy. Was bloß tun mit all den schönen Bildern?


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Wichtig ist es, regelmäßig alle Fotos aus dem Smartphone-Speicher auf einer Festplatte zu sichern. Am besten in regelmäßigen Abständen, denn ist das Handy einmal kaputt oder wird gestohlen, ist auch deine Fotogalerie Geschichte.

Da jedoch auch die Backups auf dem heimischen PC keine hundertprozentige Sicherheit bieten, empfiehlt sich eine Sicherung in einer Cloud. So sind deine Bilder perfekt gegen kaputten PC, Diebstahl oder sonstige Katastrophen geschützt. Geeignete Cloud-Lösungen findest du im Netz. Beispiele für solche Dienste sind Google Drive, Dropbox, Microsoft OneDrive oder Apple iCloud. Viele Clouds bieten dir kostenlosen Speicher bis zu einer bestimmten Datenmenge. Benötigst du mehr Volumen, kannst du gegen eine geringe Gebühr deinen Speicherplatz erweitern.

Fotos sicher speichern

Druck sie aus

Deine Lieblingsbilder versauern auf der Festplatte oder in der Cloud? Verleihe ihnen die Ehre, die sie verdienen und drucke sie aus. Ein guter Fotodrucker leistet dir beste Dienste. Oder beanspruche die Leistungen eines professionellen Fotodienstes für noch bessere Bildqualität. Achte auf hochwertiges Fotopapier. Besonders edel wirkt es, wenn du deine Fotos auf speziellem Künstlerpapier ausdrucken lässt.

Ein weiterer Tipp: Erstelle ein Fotobuch, beispielsweise von deinem letzten Urlaub oder deiner Hochzeit. Es gibt viele Anbieter, bei denen du in wenigen Schritten und Klicks solch ein fabelhaftes Erinnerungsstück direkt online kreieren kannst. Fotobücher sind übrigens auch das perfekte Geschenk für deine Liebsten.


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Klar, Teilen macht Spaß. Viele Leute posten ihre Fotos daher gerne auf den typischen Social Media Plattformen wie Instagram oder Facebook. Es gibt auch spezielle Foto-Online-Plattformen, in denen du deine Aufnahmen hochladen und zeigen kannst. Beispiele dafür sind Flickr oder Google Fotos. Oder erstelle deinen eigenen Blog. Dienste wie WordPress oder Blogger ermöglichen es dir, schnell und kostenlos ein eigenes Internet-Tagebuch anzulegen. Auf Wunsch kannst du es auf privat setzen, damit nur deine auserwählten Freunde und Verwandten es sehen können.

Teilen macht Freude

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Was wird die Zukunft bringen?

Mit den modernen Handy-Kameras knipsen wir immer bessere Fotos in immer höherer Qualität. Was wird uns die Zukunft bringen? Sicher bleibt das Thema Video ein großer Bereich, der noch stärker an Bedeutung gewinnen wird. Die Smartphone-Kameras werden immer leistungsfähiger werden. Die Sensoren werden stärker werden, die Prozessoren fortschrittlicher und die Blendenwerte optimaler.

Auch die Optik wird sich verbessern. Einige Kameras kommen jetzt schon mit einem echten fünffachen Zoom daher, angekündigt ist bereits ein optischer Zehnfach-Zoom. Künstliche Intelligenz wird weiter ein großes Thema sein und bei der Foto-Optimierung eine große Rolle spielen. Mit neuesten Technologien wie Augmented Reality verschmelzen sichtbare Realität und digitale Spielereien in Fotografien und Videos immer mehr.

Auch Fotos in sozialen Medien bleiben weiter wichtig. Getreu dem Motto, dass Bilder mehr sagen als viele Worte, wird das Interesse an Fotografie nach wie vor groß sein. Während Fotos früher hauptsächlich der Erinnerung dienten, sind sie heute und auch zukünftig ein Kommunikationsmittel.

Die Frage, die immer wieder auftaucht: Wird das Handy die klassische Kamera irgendwann ersetzen?


Im privaten Bereich vielleicht schon. Unsere Smartphone-Fotos werden dank der neusten Technologien immer besser. Die Bedienung erfolgt intuitiv und wir benötigen keine größeren Fotokenntnisse für ein schönes Bild. Außerdem haben wir das Handy immer dabei und sind optimal ausgerüstet für den Schnappschuss oder jedes noch so spontane Fotoshooting.

Dennoch stoßen trotz leistungsstarker Technologien ambitionierte Hobbyfotografen und Profis mit einer Handykamera schnell an ihre Grenzen. Vor allem erfahrene Fotografen schätzen die vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten einer hochwertigen Kompaktkamera oder Spiegelreflexkamera. Gerade auch bei schwierigen Licht- und Wetterbedingungen liefern diese Modelle gleichbleibend perfekte Ergebnisse. Zusammenfassend stellen wir fest: Möchtest du schöne Momentaufnahmen in toller Bildqualität machen und diese auf den Sozialen Netzwerken teilen, so bist du mit einer guten Smartphone-Kamera bestens bedient. Wer sich jedoch ernsthaft mit der Kunst der Fotografie auseinandersetzen möchte und die Fotografie als Weg zum perfekten Bild versteht, wird um eine gute Spiegelreflexkamera kaum herumkommen.

Wird das Handy die klassische Kamera ersetzen?

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