Herbstzeit ist Fotozeit!

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Die besten Tipps, Tricks und Apps für passionierte (Smartphone-)Fotografen

Es ist Herbst! Die Tage werden kürzer und die Abendsonne taucht die Stadt in goldenes Licht – beste Voraussetzungen, um wieder mehr zu fotografieren!

Das findet auch unsere congstar WG. Denn nach dem gefühlt endlosen Sommer und unzähligen faulen Tagen am Badesee wollen Caro, Hanna und Timo mal wieder ein wenig mehr ihre Kreativität aufleben lassen.

So unterschiedlich wie unsere Bewohner eben sind, interessieren sie sich dabei auch für ganz unterschiedliche Stile der (Smartphone-)Fotografie. Und dazu haben sie natürlich jede Menge Tipps auf Lager.
 

Technik-Tipps für Landschafts- und Stadtaufnahmen

Portraits wie vom Profi

Food-Fotos, die dir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen

Fotozeit mit Leni Paperboats   +++NEUE TIPPS! 

Tipps, Tricks und Apps für passionierte (Smartphone-)Fotografen

Tipps von Timo

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So gelingen beeindruckende Landschafts- und Stadtaufnahmen

Timo wäre gerne ein richtiger Fotoprofi – doch leider fehlt ihm das nötige Kleingeld für eine teure Spiegelreflexkamera. Also eifert er den Vollprofis mit großem Elan auf dem Smartphone nach. Und mit diesen drei Tipps von Timo versetzt auch du deine Freunde mit eindrucksvollen Stadt- und Landschaftsfotos ins Staunen:

Tipps von Timo

1. Nutze den Profi-Modus:

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Bei vielen aktuellen Smartphone-Kameras kannst du den sogenannten „Profi-Modus“ aktivieren. Der erlaubt es dir z.B., die Belichtungszeit manuell einzustellen. Hab am besten keine Berührungsängste, damit zu spielen und zu experimentieren – schließlich musst du deine Fotos heute nicht mehr kostspielig entwickeln lassen.

Mit einer längeren Belichtungszeit (2 Sekunden und mehr) erscheinen zum Beispiel vorbeifahrende Autos auf dem Foto nur noch als Lichtspuren. Das funktioniert besonders gut bei Nacht.

Am besten stabilisierst du dazu dein Smartphone mit einem Stativ. Alternativ kannst du es natürlich auch gegen ein festes Objekt lehnen. Und um beim Auslösen das Foto nicht zu verwackeln, nutze den 2-Sekunden-Selbstauslöser.

Tipp 1: Nutze den Profi-Modus

2. Nimm mit, was die Kamera-Software bietet:

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Praktisch jedes aktuelle Smartphone verfügt über eine HDR-Funktion (High Dynamic Range). Probier sie gerade bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mal aus. Dadurch werden die hellen und die dunklen Bildbereiche gleichmäßig belichtet. So kommt die Lichtstimmung in deinem Bild ideal rüber und es wirkt besonders detailreich.

Wenn dein Motiv mal nicht aufs Kamerabild passt, versuch es doch mit dem Panoramamodus. So kannst du einen ganzen Rundum-Blick auf nur ein Bild bringen.

Und wenn deine Fotos immer noch blasser wirken, als der Moment wirklich war, kannst du in der Nachbearbeitung noch viel rausholen. Das geht entweder mit der integrierten Software oder mit (kostenlosen) Apps wie Lightroom mobile. Spiel einfach mal mit den Kontrasten, heb die schattigen Bereiche hervor und dreh die Sättigung hoch. Aber übertreib es nicht. Wenn dein Foto zu künstlich wirkt, kannst du dich schon mal auf ein paar Sprüche deiner Freunde einstellen.

Tipp 2: Nimm mit, was die Kamera-Software bietet

3. Schöpfe dein Motiv aus:

Tipp 3: Schöpfe dein Motiv aus

Die tollsten Landschaftsaufnahmen haben meist eins gemeinsam: Sie wurden kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang geschossen. Scheu dich also nicht, früh aufzustehen oder abends nochmal eine kleine Runde zu drehen.

Zu einem kleinen Meisterwerk wird dein Foto dann aber erst mit der richtigen Bildkomposition. Die Profis arbeiten praktisch immer mit der sogenannten Linienführung: Versuch einmal, die vorhandenen Linien so in deinen Bildausschnitt einzupassen, dass sie den Blick des Betrachters durch das Bild hin zum Hauptmotiv führen. Dass kann zum Beispiel ein Weg sein, der sich vom Vordergrund bis weit in den Hintergrund erstreckt. Oder die Wände eines Gebäudes. Oder die Rillen im Boden – deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Noch mehr Tiefe verleihst du deiner Aufnahme, wenn du nicht nur ein paar Berge im Hintergrund hast, sondern auch kleinere Objekte im Vordergrund einfängst. So hat der Betrachter ein Verhältnis für die Dimensionen. Das kann zum Beispiel ein Wegweiser oder auch nur ein Stein sein. Meistens kannst du mit einer geringfügigen Änderung der Perspektive nochmal einen großen Unterschied erzeugen.

Tipp 3: Schöpfe dein Motiv aus

Mit Lightroom mobile Fotos bearbeiten wie die Profis

Timos App-Tipp: Adobe Lightroom mobile

Adobe Lightroom mobile

Natürlich hat Technik-Freak Timo auch den passenden App-Tipp für ambitionierte Smartphone- und Hobbyfotografen dabei: Mit Lightroom mobile kannst du deine Fotos sehr umfangreich nachbearbeiten und aus so manchem Bild nochmal ungeahnte Details herausarbeiten.

Mit der integrierten Kamera-App kannst du sogar mit manuellen Einstellungen fotografieren und das DNG-Format nutzen: Das ist ein Dateiformat, das besonders viele Bildinformationen enthält und dir mehr Möglichkeiten in der Nachbearbeitung offen hält. Probier es doch einfach mal aus!

Die kostenfreie Version bringt bereits umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten mit und ist ansonsten werbefrei.

Download für iOs

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Timos App-Tipp: Adobe Lightroom mobile

Portrait-Crashkurs mit Hanna

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So setzt du dein Model gekonnt in Szene

Bei Hanna dreht sich alles um Fashion & Beauty. Kein Wunder, dass sie sich vor allem an der Portrait-Fotografie versucht. Aber was hat die Blende mit der Tiefenschärfe zu tun? Und dann gibt es auch noch ISO-Wert und Belichtungszeit... Das ist alles nicht Hannas Welt. Zum Glück kann sie sich dank neuester Smartphone-Technologien und hilfreicher Apps voll aufs Motiv konzentrieren, ohne sich den Kopf über den ganzen Technikkram zu zerbrechen. Und so gelingen auch deine Portrait-Aufnahmen auf dem Smartphone:

Portrait-Crashkurs mit Hanna

1. Nutze den Portrait-Modus

Tipp 1: Portrait-Modus nutzen

Bei einem klassischen Portrait steht das Hauptmotiv im Vordergrund, während der Hintergrund in der Unschärfe ausläuft. Die Profis nutzen dafür ein Objektiv mit einer langen Brennweite in Kombination mit einer großen Blende. Das hat man natürlich nicht immer in der Hosen- oder Handtasche. Abhilfe schafft da der Protrait-Modus, den moderne Smartphones wie das iPhone X, Huawei P20 oder Samsung Galaxy S9 mit an Bord haben. Damit kannst du dein Motiv scharf stellen und den Hintergrund harmonisch verschwimmen lassen.

Tipp 1: Portrait-Modus nutzen

2. Geh auf Augenhöhe

Tipp 2: Gehe auf Augenhöhe

Unschärfe im Hintergrund ist natürlich nicht alles. Eine weitere Grundregel in der Portraitfotografie ist es, immer auf Augenhöhe zu gehen – das gilt für ein Portrait deiner besten Freundin ebenso wie für Aufnahmen von Kindern oder Tieren. Der Kniefall wird dir mit eindrucksvollen Aufnahmen gedankt: Deine Katze ist kein brauner Klecks am Boden mehr und du wirst überrascht sein, wie stark der persönliche Charakter deines Stubentigers auf dem fertigen Foto rüberkommt. Funktioniert übrigens auch bei Hunden.

Tipp 2: Gehe auf Augenhöhe

3. Sorge für das richtige Licht

Tipp 3: Für das richtige Licht sorgen

Bei Portraits ist es besonders wichtig, das Motiv ins rechte Licht zu rücken. Starke Schlagschatten im Gesicht solltest du vermeiden und direkte Sonneneinstrahlung ist sehr unbarmherzig gegenüber Hautunreinheiten. Also warte doch einfach, bis sich die nächste Wolke vor die Sonne schiebt.

Darüber hinaus kannst du das vorhandene Licht stärker beeinflussen, als du denkst: Wo Profis einen faltbaren Reflektor nutzen, kannst du den gleichen Effekt mit einer Styroporplatte oder einem Stück Pappe, das du vorher mit Alufolie bespannst, erzeugen. Schau einfach mal, wie weiches, reflektiertes Licht die Wirkung deines Motivs verändert.

Tipp 3: Für das richtige Licht sorgen

Den letzten Schliff gibt’s per App

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Facetune

Kein Highend-Smartphone mit Portrait-Modus zur Hand oder du willst dein Foto noch nachträglich etwas aufhübschen? Hanna schwört auf die App Facetune. Mit der kannst du nachträglich Unschärfe im Hintergrund erzeugen, dunkle Bereiche aufhellen oder ein bisschen Beauty-Retusche betreiben. Aber übertreib es nicht, denn du willst ja niemanden verfremden.

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Hannas App-Tipp: Facetune

Fotos zum Reinbeissen

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Food-Fotos, die deinen Freunden das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen

Während Hanna und Timo diesen Herbst voll im Foto-Fieber sind, vereint Caro ihre beiden Leidenschaften miteinander: Kochen und fotografieren. Ihre ausgefallenen kulinarischen Kreationen sind viel zu schade, um einfach nur schnell verputzt zu werden. Also landen sie nicht nur auf dem Teller, sondern ebenfalls in ihrem Instagram-Feed. Kein Wunder, dass sich da schon die ein oder andere ihrer Freundinnen selbst zum Essen eingeladen hat. Und so machst auch du deinen Freunden den Mund wässrig:

Fotos zum Reinbeissen - Caro zeigt euch wie

1. Das Motiv stimmungsvoll anrichten

Tipp 1: Motiv stimmungsvoll anrichten

Bei kaum einer anderen Art der Fotografie hast du so viel Einfluss auf das Motiv – also nutz das aus: Richte das Essen so an, wie du es auch deinem Date servieren würdest. Einzelne frische Zutaten dürfen gerne erkennbar sein, eventuell garnierst du das Ganze je nach Gericht auch noch mivt etwas frischem Basilikum, Kürbiskernen oder Petersilie.

Natürlich nimmst du hierfür das Sonntagsgeschirr zur Hand, im Idealfall farblich auf dein Gericht abgestimmt. Und auch die Wirkung sparsam eingesetzter Tischdeko um dein Gericht herum sollte nicht unterschätzt werden.

Tipp 1: Motiv stimmungsvoll anrichten

2. Optimiere das Licht

(LED-)Blitzlicht und starke Schlagschatten sind ein absolutes No-Go in der Food-Fotografie. Versuch also nach Möglichkeit, mehrere kleine, weiche Lichtquellen zu nutzen. Wenn du mit Kunstlicht arbeitest, hast du meist mehr Kontrolle über die Ausleuchtung. Nutze das aus und positioniere die Lampen so, dass das Gericht von allen Seiten gleichmäßig angeleuchtet wird.

Besonders frisch und natürlich sehen deine Speisen übrigens bei Tageslicht aus – direkte Sonneneinstrahlung sollte wegen des Schattenwurfs aber vermieden werden, hier sind also ein paar Wolken am Himmel kein Schaden.


3. Nutze die Perspektive

Tipp 3: Nutze die Perspektive

Alles startklar für dein Food-Foto? Klasse! Jetzt musst du dir nur noch Gedanken über die Perspektive machen. Dabei probierst du am besten selbst aus, wie deine Kreation ideal zur Geltung kommt. Versuch es zum Beispiel mal von oben, dabei kannst du auch das Drumherum noch gut in Szene setzen.

Wenn du eher einzelne Details (frische Tomaten, Salatblätter etc.) herausarbeiten willst, kannst du versuchen, nur bestimmte Highlights scharfzustellen und den Teller nach hinten hinaus in der Unschärfe verschwimmen zu lassen. Falls dein Handy keinen Große-Blenden-Effekt mit an Bord hat, geht das übrigens auch per App (siehe unten).

Tipp 3: Nutze die Perspektive

Besonders einfach: Direkt per App fotografieren

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Foodie

Nachdem sich Caro schon bei der Zubereitung und beim Anrichten jede Menge Arbeit gemacht hat, setzt sie beim Fotografieren auf eine einfache App-Lösung. Mit Foodie hast du schon während des Fotografierens die besten Filter speziell für Aufnahmen von Speisen mit an Bord, außerdem kannst du mit Unschärfe-Effekten noch mehr Fokus auf Details lenken und das Ganze natürlich auch noch nachträglich anpassen.

Foodie für iOs downloaden

Foodie für Android downloaden

Caros App-Tipp: Foodie

Foto-Special mit Leni Paperboats

Als ambitionierte Fotografin und Bloggerin lässt sich Marlen Stahlhuth, auch bekannt als Leni Paperboats, immer von den neuesten Trends und vielen visuellen Eindrücken inspirieren – egal ob auf zahlreichen Reisen oder in ihrer Wahlheimat Berlin.

Mit congstar spricht die junge Fotografin über ihre ganz persönliche Leidenschaft, gibt Tipps, wie man das Beste aus Fotos herausholt – und erzählt uns, warum Fotos auch mehr als nur ein schneller Schnappschuss sind.

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Freunde werben und gemeinsam auf Fototour gehen


Der Herbstbeginn ist kein Grund, alleine in der Wohnung zu versauern. Schnapp dir doch einfach deine Freunde und geh gemeinsam mit ihnen auf Fototour! Und wenn euch noch der richtige Anreiz fehlt, hilft vielleicht eine der Prämien aus unserem Freunde-werben-Programm.

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